Wieder so ein Tag. Es ist Ostern. Die Glocken läuten die ganze Zeit. Auf der Straße fahren überhaupt keine Autos mehr. Noch weniger Leute als gewöhnlich sind unterwegs. Unsere Nachbarn von unten haben sich im Restaurant ein Fischmenue bestellt. Sie haben sich fein gekleidet und und im Garten wie zu einer Hochzeit gedeckt. Es ist das erste Mal nach vierzig Tagen, dass unsere giftige Nachbarin von oben in den Garten kommt. Natürlich erst, nachdem wir gegangen sind. Ihr Mann ist vorausgegangen mit einer Flasche Bier und zwei Gläsern. Die Nachbarin bleibt zehn Minuten, dann geht sie wieder in ihre Wohnung. Am Abend drehen wir ein Musikvideo. Wieder schlafen wir nach dem Abendessen auf dem Sofa ein.
Sperrzone Tag 33
Veröffentlicht von Lisei Luftvogel
Quando Lisei Luftvogel nacque nella regione della Ruhr nel 1971, l'Europa occidentale era nel mezzo di una rivoluzione culturale. La sua infanzia difficile negli anni Settanta ha plasmato la sua vita. Dopo aver conseguito il diploma di scuola superiore, si trasferì a Perugia, dove studiò filosofia. D'estate guadagnava soldi nei mercatini degli artisti, suonando per strada o lavorando come postina. In seguito ha completato la formazione Feldenkrais. Ha frequentato anche la Facoltà di Culture e Lingue dell'Eurasia e del Mediterraneo presso l'Università di Venezia, dove ha studiato arabo e yiddish. Ha collaborato alla rivista annuale di estetica Davar di Reggio Emilia con articoli su Benjamin, Rilke e Basho. Nel 2021 ha completato un corso di scrittura creativa presso Textmanufaktur. Alle Beiträge von Lisei Luftvogel anzeigen