Heute hat wirklich die Phase zwei angefangen. So wird es erzählt, in den Medien. Zweimal schon sollten wir in der Phase zwei sein. Nun sei es die Richtige. Wir dürfen wieder raus ohne eine Genehmigung auszufüllen und ohne kontrolliert zu werden. Mindestens innerhalb der Region. Das hunderprozentige Ende wird erst am 3. Juni sein, wenn alles gut geht. Aber ich habe mich dazu entschieden, diesen Tag als das Ende anzusehen. Gleich werde ich in die Bar um die Ecke gehen, die heute erstmals aufmacht. Heute Abend werde ich in unserer Stammpizzeria essen. Diese Woche werde ich ans Meer fahren und baden. Die Arbeit kann ich nächste Woche beginnen. Wer in mein Studio kommt, ist noch rätselhaft. Fast niemand antwortet. Es wird wirtschaftlich hart werden. Ich habe sämtliche unötige Dinge aus meinem Studio geräumt und werde alles durchsanieren. Auch zwei, drei, vielleicht fünf Leute, die sich in mein Studio trauen, werden eine Errungenschaft sein.
Ende der Sperrzone. Der Tag nach Tag 68
Veröffentlicht von Lisei Luftvogel
Quando Lisei Luftvogel nacque nella regione della Ruhr nel 1971, l'Europa occidentale era nel mezzo di una rivoluzione culturale. La sua infanzia difficile negli anni Settanta ha plasmato la sua vita. Dopo aver conseguito il diploma di scuola superiore, si trasferì a Perugia, dove studiò filosofia. D'estate guadagnava soldi nei mercatini degli artisti, suonando per strada o lavorando come postina. In seguito ha completato la formazione Feldenkrais. Ha frequentato anche la Facoltà di Culture e Lingue dell'Eurasia e del Mediterraneo presso l'Università di Venezia, dove ha studiato arabo e yiddish. Ha collaborato alla rivista annuale di estetica Davar di Reggio Emilia con articoli su Benjamin, Rilke e Basho. Nel 2021 ha completato un corso di scrittura creativa presso Textmanufaktur. Alle Beiträge von Lisei Luftvogel anzeigen