
Lesungen und Autorentreffen
Der Doppel-Schreier
23.8. 2024 Bochum
18.30 in der Kofabrik, organisiert von Buch im Busch
Eintritt auf Spendenbasis! Anmelden bitte bei @buchimbusch
24.8. 2024 Troisdorf
20 Uhr im Literaturcafé der Stadtbibliothek Troisdorf
Eintritt auf Spendenbasis!
29.8.2024 Stuttgart
11 Uhr in der Buchhandlung Pörksen
Autorentreffen und Büchertausch
7.2.2025 Wien
Librería Utopía

Lesungen Anti
Hamburg 20.10.2024
19 Uhr, Café Why Not, Daimlerstraße 38
Am 20.10. werde ich in Hamburg mal wieder aus meinem Debütroman „Anti“ lesen, wo es um eine antiautoritäre Kindheit in den Siebziger Jahren im Ruhrpott geht. Der kurze Roman ist aus der Sicht der sieben bis zehn jährigen Maja geschrieben, die in vier verschiedenen Welten zurechtkommen muss.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei Christine Sterly-Paulsen für die Einladung zum „Abend Literatur und Film zum Thema Kinderrechte“
Ort: Café Why Not, Daimlerstr. 38, 22763 Hamburg
Zeit: 20.10.2024 um 19 Uhr
Einstieg: Zwei Kurzfilme zum Thema von DREH DEINEN FILM! e.V., „Systemfehler“ und „Das Kinderparlament“
Es lesen: Christine Sterly-Paulsen aus „Gegenliebe“ (2021), dystopischer Roman einer Welt, in der Kinder verboten sind
Gabriel Bornstein aus dem noch unveröffentlichten Roman „Roter Teppich“, Geschichte einer Kindheit auf St. Pauli
Gastautorin Lisei Luftvogel aus Ferrara liest aus dem Roman „Anti“ (2023), eine antiautoritäre Kindheit in den siebziger Jahren im Ruhrgebiet
Pressemitteilung
Bochum.
Berlin, Pisa, Damaskus, Beirut – die aus Essen stammende Romanautorin Lisei Luftvogel nahm ihre Zuhörer am Freitag in der Bochumer „KoFabrik“ mit auf einen spannenden Roadtrip durch die die linksalternative Szene der 70er und 80er Jahre und die komplexe Welt des Nahen Ostens in der Zeit vor dem Arabischen Frühling. In der vollbesetzten Quartiers-Buchhandlung las die Autorin, die seit mehr als 30 Jahren in Italien lebt, Auszüge aus ihrem im Juni erschienenen Buch „Der Doppel-Schreier“ vor. In dessen Mittelpunkt steht „Zara“, die 23 Jahre nach der Beerdigung ihres Vaters durch Zufall erfährt, dass dieser noch lebt und in Damaskus gesehen wurde. Die Suche nach ihrem Vater führt sie durch die labyrinthartigen Gassen der Altstadt von Damaskus bis in die Berge des Libanons. Auf dieser Reise wird Zara mit der Vergangenheit ihres Vaters konfrontiert, erlebt unerwartete Wendungen und muss sich schließlich den Herausforderungen ihrer eigenen Identität und Familiengeschichte stellen. Schon in den kurzen Auszügen aus dem Roman war zu spüren, dass dieses Buch, obwohl nicht autobiografisch, von den persönlichen Erfahrungen der Autorin lebt, die all die genannten Orte besucht hat, unter anderem Arabisch und Jiddisch spricht und in der linksalternativen Szene des Ruhrgebietes aufgewachsen ist. Jedes Detail stimmt an dieser Geschichte und lässt den Leser die Atmosphäre des Nahen Ostens spüren. Im Anschluss an die Lesung entspann sich, moderiert von Buchhändlerin Gunda Ben Djemia-Böke, eine spannende Diskussion über den Roman und damit verbunden über die aktuelle politische Situation im Nahen Osten. Zu Wort kamen dabei auch Zuhörerinnen, die den Arabischen Frühling in Ägypten, die gescheiterte Revolution in Syrien oder den Zusammenbruch der Libanesischen Freiheitsträume selbst miterlebt hatten.
